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Traumhaft schöne Alpin Chalets und die exquisite Küche des Christopher Jäger

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Traumhaft schöne Alpin Chalets und die exquisite Küche des Christopher Jäger im Restaurant “Zwölfhundert NN” in Oberjoch
Sie residieren auf 1.200 Metern Höhe und sind von zauberhafter Anmut: die 14 alpinen Chalets im Bergdorf Bad Hindelang-Oberjoch. Luxus trifft hier auf Natur. Die naturnahe Regionalküche im Chalet-Restaurant ist allein schon die Reise in die Allgäuer Hochalpen wert. Wir sind zu Gast im Flaggschiff-Restaurant der „Lerch-Genuss“-Welten.
Von beglückender Anmut präsentiert sich der Gesamtauftritt der Chalets, die in drei Kategorien offeriert werden. Die „Hüttenchalets“ haben eine Größe von 65 qm und sind für zwei Personen ausgelegt, die „Alpchalets“ verfügen über eine Fläche von 95 qm, aufgeteilt auf zwei Ebenen für bis zu 4 Personen und die „Chalet Appartements“ bieten ultimativen Wohnkomfort auf ca. 125 qm. Jede Berghütte verfügt über einen Wohn- und Essbereich mit Sitzecke, einen offenen Kamin, Kuschelecke, ein mit edlen Tropfen gefüllten Weinklimaschrank und auch eine Sauna mit Blick in die Natur fehlt in keinem der aktuell 14 Chalets. Auf der möblierten Terrasse oder dem Balkon steht den Gästen ein Warmwasserzuber zur Verfügung. Modernste Kommunikationstechnik ist ebenso selbstverständlich wie Serviceleistungen auf Top-Niveau. Dafür sorgen Geschäftsführerin Julia Lerch (31) und der erst 24-jährige Leiter der Chalets, Dario Pipieri mit sicherem Gespür für die jeweilige Bedarfssituation ihrer weit gereisten Gäste.
Das alpin-gemütliche Restaurant “Zwölfhundert NN” mit herrlichem Freisitz und offener Showküche ist das Herzstück und die gastliche Mitte des Chalet-Dorfes – und für uns eine der spannendsten kulinarischen Entdeckungen der letzten Jahre. Der 34-jährige Jäger stammt gebürtig aus Bad Belzig bei Potsdam, arbeitete mehrere Jahre in München (Hilton, Kempinski, Bayerpost) und im kulinarischen Schmelztiegel Berlin. Stationen waren hier das Adlon und an der Seite von Sebastian Frank erkochte sich Jäger im „Horváth“ in Berlin den begehrten Michelin-Stern (aktuell ist es mit 2 Sternen dekoriert). Vier Jahre war der sympathische Küchenchef Souschef bei Matthias Gleiß im „Volt“, das zuletzt mit 17 Punkten im Gault & Millau hoch bewertet wurde. Seit Juli 2018 steht er nun an den Herden des „Zwölfhundert NN“ und favorisiert hier eine puristisch anmutende Regionalküche mit hochkomplexer Aromatik.

Wir probierten:
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„Geräucherten Skrei mit Zweierlei Holunder (als Öl und als eingelegte Beeren)“

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„Geschmorte Schweinebacke mit aufgepoppter Haut, Wirsing (in zwei Texturen), Senfgurke und Kürbiskernöl”

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„Hokkaido-Ofenkürbis“ mit Topinambur (Chip und Püree) und acht Jahre altem Apfelbalsam

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„Sellerie / Eigelb / Chinakohl / Distel“.
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„Topinambur / Lauch / Kräutersaitlinge / Soja / Lauchcrème“
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„Gegrillter Stör“ / Fenchel / Linsen / Hummerbisque”

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„Entrecôte von der Bayerischen Färse“ / Schwarzwurzel / Apfel / Schalotte

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„Schweizer Schokolade 70%“ mit Gel von der Ringlotte (Edelpflaume), karamellisiertem Hafer und Zimt

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„Allgäuer Käse“ mit Drillings-Kartoffeln, süß-sauer eingelegten Roten Zwiebeln und Liebstöckel-Öl.
Das Buch der Weine ist mit rund 150 Positionen ebenfalls von ausgewiesener Güte und wird von Restaurantleiter Helmut Basmannbestens betreut.
Ein ausführlicher Report in Wort und Bild über die Alpin Chalets von Familie Lerch und die exzellente Küche im Restaurant “Zwölfhundert NN” ist nachzulesen in der MAI/JUNI-Ausgabe des Reise- und Genießer-Magazins SAVOIR-VIVRE

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