NEUE SEMINARE: Ihr eigenes Weingut – Ihr eigener Wein

Karl‑F. Lietz
Karl-F. Lietz

Lesedauer: 6 Minuten

Inflation,  Krieg, Genera­tio­nen­wechsel. Immobi­li­en­blase in Großstädten. Stadt­flucht-Trend.  Weltweit bahnt sich eine wirtschaft­liche Krise an und Anlage­werte werden vernichtet. Da ist es Zeit über den Sinn von Inves­ti­tionen neu nachzu­denken. Rendi­tejagd oder Traum­er­füllung?

Wer Wein und Kulinarik liebt, sollte darüber nachdenken, sich ein eigenes Weingut zuzulegen. Weingüter sind langfristige Agrar­in­ves­tionen, die weitgehend sicher sind. Und Boden wird immer seinen Wert behalten.

Bei unseren Veran­stal­tungen stellen wir Weingüter vor, die zu erwerben sind. Und Winze­rInnen, die als Querein­steiger ein Weingut gekauft haben, berichten über ihre Erfah­rungen

Um ein Weingut zu betreiben, muß man nicht Winzer sein. Das Know how ist deshalb nicht erfor­derlich, da es ausge­zeich­netes Fachper­sonal, auch dank der besten Univer­si­täten wie Geisenheim, gibt. Es gibt »Flying-Winemaker«, die zeitweise beraten. (Am Ende des Textes finden Sie eine Aufzählung von promi­nenten Querein­steigern, die ein Weingut erworben haben.)

Wir stellen in loser Runde inter­es­sante Weingüter vor, die es zu erwerben gibt.

Und wir lassen Käufer nicht im Stich. Wir vermitteln und beraten. Beim Kauf, bei der Weinerzeugung von der Anpflanzung bis zum Ausbau im Keller und dem Vertrieb der Weine.

Ein Beispiel: Der Mönchhof. Chinesen machen es vor und kaufen eines der schönsten Weingüter der Mosel.

(Video: Copyright SWR)

Natürlich wird im Sinne des Savoir vivre nicht nur referiert und disku­tiert, es wird nach Lust und Laune probiert. Und das läuft bei uns nicht »akade­misch« , wo selbst­er­nannte Weinpro­fes­soren schwa­dro­nieren und Wortpi­rou­etten drehen, sondern »pragma­tisch«.  Wein muß schmecken.…  so einfach ist das.

Sie sind herzlich einge­laden.

Wenn Sie an einer Teilnahme inter­es­siert sind, senden Sie bitte eine Email an lietz@go-presse.de.

Sie werden dann zu unseren Veran­stal­tungen einge­laden und können sich unver­bindlich ein Urteil bilden. Kein Kaufzwang – klar!
Herzlich willkommen.

 


Promi­nente Inves­toren in Weingüter als Querein­steiger

Wenn Kapital, Kultur und Leiden­schaft auf Terroir treffen

Prominenz allein macht keinen guten Wein. Doch wenn unter­neh­me­ri­sches Denken, kultu­relles Interesse oder persön­liche Leiden­schaft hinzu­kommen, entstehen Projekte mit Substanz. Diese Übersicht versammelt promi­nente Querein­steiger, die in Weingüter inves­tiert, sie aufgebaut oder über ihre Namen sichtbar gemacht haben – vom ikoni­schen Château bis zum stillen Herzens­projekt.


Großin­ves­toren & strate­gische Betei­li­gungen

Bernard Arnault & Albert Frère – Saint-Émilion (u. a. Château Cheval Blanc)
Das Engagement der beiden Großin­ves­toren steht für Prestige, Konti­nuität und kompro­misslose Qualität. Die Betei­ligung an Spitzen-Châteaux folgt der Logik langfris­tiger Kapital­bindung und inter­na­tio­naler Marken­pflege auf höchstem Niveau.

Bernard Magrez – inter­na­tio­nales Weingü­ter­port­folio (u. a. Château Pape Clément, Bordeaux)
Der Prototyp des profes­sio­nellen Weinun­ter­nehmers. Magrez denkt Wein in Marken, Regionen und globaler Sicht­barkeit, mit konse­quentem Fokus auf Presti­ge­ob­jekte.

AXA – inter­na­tio­nales Weingü­ter­port­folio (Bordeaux, Burgund, Portugal)
Insti­tu­tio­nelles Investment mit kultu­rellem Anspruch. Wein wird hier als langfris­tiges Asset und als Kulturerbe zugleich verstanden.


Unter­nehmer & Inves­toren mit Langstre­cken­logik

Alejandro Bulgheroni – DIEVOLE & inter­na­tio­nales Portfolio
Ein global denkender Investor, dessen Engage­ments sich über Europa, Amerika und Australien erstrecken. Wein wird hier als strate­gi­sches Portfolio verstanden. Vorher erwarb Hartmut C. Schwenn, ein deutscher Unter­nehmer und ehema­liger Auktio­nator gemeinsam mit seiner Ehefrau Eva Schwenn 1980  die damals vernach­läs­sigte Domaine Dievole in der Toskana und baute den Betrieb bis zum Verkauf zu einem der bedeu­tendsten Weingüter der Region aus. Vor seinem Engagement im Weinbau war Hartmut C. Schwenn in Deutschland als Auktio­nator und in der Brief­mar­ken­szene bekannt; zeitweise wird er als legen­däres Gründungs­mit­glied des Bundes Deutscher Brief­mar­ken­ver­stei­gerer (BDB) geführt, bevor er sich der Hotel­lerie und dem Wein widmete.

Hubert Burda – Weingut Dr. Burda (Baden/Ortenau)
Der Medien­un­ter­nehmer verbindet regionale Verwur­zelung mit unter­neh­me­ri­schem Denken. Das Weingut steht für persön­liche Nähe zum Produkt statt kurzfris­tiger Rendite.

Frank Grace – Grace Family Vineyards (Napa Valley)
Ein diskretes Boutique-Weingut mit extrem limitierten Mengen. Klassische Private-Equity-Denke im absoluten Premi­um­segment.

Jürgen Großmann – Gentle Anni (Australien)
Ein Manager­projekt mit New-World-Charakter. Australien dient als Experi­men­tierfeld jenseits europäi­scher Tradi­tionen.

Christoph Hinderfeld – Dr. Heigel & Goswin Kranz (u. a.)
Wein als Entwick­lungs­projekt: Unter­neh­mertum, Marken­aufbau und Gastro­nomie greifen hier inein­ander.

Dieter Heuskel – Brusnengo (Piemont)
Ein bewusst kleines, persön­liches Engagement. Das Piemont steht für Substanz und stille Qualität statt Glamour.

Prof. Dr. Michael A. Popp – Castell Miquel (Mallorca)
Mallorca jenseits des Klischees: Unter­neh­me­ri­sches Denken trifft quali­täts­ori­en­tierten Ausbau.

Alain Dominique Perrin – Château Lagre­zette (Cahors)
Luxus­ma­nager mit Sinn für Historie. Cahors liefert Tiefe, das Château kultu­relle Strahl­kraft.

Johann Rupert – Anthonij Rupert & L’Ormarins (Südafrika)
Luxus­konzern-DNA trifft Cape Winelands. Profes­sio­nelle Marken­führung mit langfris­tiger Vision.

Hans Maret – Weingut Reverchon (Saar)
Banker trifft Saar-Riesling. Ein leises, substanz­ori­en­tiertes Investment mit langer Perspektive.

Hartmut Mehdorn – HHM La Cabane (Languedoc)
Private-Label-Strategie statt klassi­schem Château. Wein als Marke, nicht als Famili­en­ge­schichte.

Friedrich-Wilhelm Dauphin – Allée Bleue (Südafrika)
Elegantes Unter­neh­mer­in­vestment in den Cape Winelands mit Fokus auf Genuss und Desti­nation.

Dr. Thomas Lindner – Gróf Degenfeld (Tokaj)
Wein und Hotel als Gesamt­erlebnis. Tokaj wird hier als Hochkul­tur­region neu inter­pre­tiert.

Burkhard Schuchmann – Weingut in Georgien
Wein im Ursprungsland des Weinbaus. Ein Projekt mit histo­ri­scher Tiefe und kultu­rellem Resonanzraum.


Kunst & Kultur als Handschrift

Sandro Chia – Castello Romitorio (Toskana)
Kunst und Wein verschmelzen zu einem kultu­rellen Gesamt­konzept. Sammler­an­sprache trifft auf charak­ter­volle Brunello-Stilistik.

Dr. Stefania Canali & Peter Femfert – Fattoria Nittardi (Toskana)
Ein einzig­ar­tiges Zusam­men­spiel von Kunst­ge­schichte und Weinbau. Die künst­le­risch gestal­teten Jahrgänge genießen Sammler­status.

John Malkovich – Luberon (Frank­reich)
Ein litera­risch aufge­la­denes Projekt mit histo­ri­schem Resonanzraum. Ideal für kultur­his­to­rische Einordnung.


Film, Musik & Bühne

Francis Ford Coppola – Rubicon Estate (Kalifornien)
Wein als ganzheit­liches Marken­er­lebnis: Weinbau, Gastlichkeit und Erzähl­kraft greifen nahtlos inein­ander.

Andrea Bocelli – Azienda Bocelli (Toskana)
Ein echtes Famili­en­projekt mit starkem Herkunfts­nar­rativ. Authen­ti­zität und kultu­relle Strahl­kraft bilden eine stimmige Einheit.

Bob Dylan – Fattoria Le Terrazze (Marken)
Die Prominenz wirkt bewusst leise. Herkunft und Poesie stehen im Vorder­grund.

Gérard Depardieu – Château de Tigné & weitere Betei­li­gungen
Einer der vielsei­tigsten Promi-Inves­toren im Wein. Neugier und Vielfalt statt klarer Syste­matik.

Gianna Nannini – Certosa di Belri­guardo (Toskana)
Musik, Landschaft und Wein verschmelzen zu einer stimmigen Kultur­ge­schichte.

Mick Hucknall – Il Cantante (Sizilien)
Sizilien als Bühne für Charak­ter­weine. Der Name wirkt wie eine Verlän­gerung der Musik.

Leonardo DiCaprio besitzt kein eigenes klassi­sches Weingut im engeren Sinne, sondern ist als Investor und Minder­heits­ak­tionär an einem Champagne-Haus beteiligt: Maison Telmont – ein Champa­gnerhaus aus Damery in der franzö­si­schen Champagne, in das Leonardo DiCaprio inves­tiert hat und als Minder­heits­ge­sell­schafter Anteil hält.

Madonna – Ciccone Winery (Lake Michigan)
Ein Famili­en­projekt mit Popkultur-Resonanz und ungewöhn­lichem Standort.

Sting – Il Palagio (Toskana)
Nachhal­tigkeit, Landkultur und inter­na­tionale Wahrnehmung. Ein Künst­ler­projekt mit Substanz.

Jean-Louis Trintignant – Château Rouge Garance (Rhône)
Charak­ter­weine statt Celebrity-Glamour. Ein ernst­haftes Rhône-Projekt.

Pierre Richard – Château Bel Évêque (Corbières)
Mediterrane Leich­tigkeit statt Borde­laiser Strenge. Ein sehr persön­liches Südfrank­reich-Projekt.

Cliff Richard – Adega do Cantor (Portugal)
Ein etabliertes Weingut mit inter­na­tio­naler Ausrichtung und spürbarer persön­licher Handschrift.

Albano Carrisi – Tenuta Albano Carrisi (Apulien)
Tempe­rament, Sonne, Identität. Ein Künst­ler­projekt mit klarer regio­naler Verwur­zelung.

Roberto Cavalli – Tenuta degli Dei (Toskana)
Luxus­äs­thetik in Weinform. Mode wird hier in Produkt­äs­thetik übersetzt.

Dieter Meier – Ojo de Agua (Mendoza)
Künst­ler­un­ter­nehmer mit klarer Handschrift. Lifestyle, Herkunft und argen­ti­nische Weite bilden das Fundament.


Sport & Öffent­lichkeit

Ernie Els – Stellen­bosch (Südafrika)
Der Golfstar fungiert als glaub­wür­diger Marken­bot­schafter einer Spitzen­region.

Andrés Iniesta – Bodegas Iniesta (Spanien)
Ein starkes Heimat­projekt mit hoher Authen­ti­zität.

Günther Jauch – Weingut von Othegraven (Saar)
Ein Muster­bei­spiel für die gelungene Verbindung von Prominenz und Terroir.

Ralf Schumacher – Collio/Brda (Slowenien)
Grenz­region als Terroir-Erzählung. Ein stilles, ernst­haftes Engagement.

Francesco Moser – Cantine Moser (Südtirol)
Sport und Region gehen hier Hand in Hand.

Thomas Muster – Weingut Tement (Südstei­ermark)
Partner­schaft­liche Verbindung, kein Betrei­ber­projekt. Tement bleibt klar famili­en­ge­führt.

Jarno Trulli – Podere Castorani (Abruzzen)
Motor­sport trifft unter­schätzte Region. Aufmerk­samkeit stärkt das regionale Profil.


Lifestyle, Besitz & Grenz­fälle

Amal & George Clooney – Domaine du Canadel (Brignoles)
Landhaus-Idylle und Weinbau verschmelzen zur Lifestyle-Erzählung.

Drew Barrymore – Weinpro­jekte in Italien (u. a. Friaul)
Ein stark story­ge­trie­benes Lifestyle-Projekt ohne klassi­sches Gutsnar­rativ.

David Beckham – Weinenga­ge­mente mit Bezug zu Napa Valley (USA)
Glamour-Faktor einer Topregion, stärker marken- als terro­ir­ge­prägt.

Dr. Tina Ingwersen – Bodegas Ca N’Tina (Mallorca)

Mallorca, neu gedacht: Ingwersen verbindet hansea­tische Klarheit mit mediter­ranem Terroir. Ihre Biografie prägt das Projekt sichtbar.

Maynard James Keenan – Sedona (Arizona)
Ein bewusst ungewöhn­licher Standort jenseits klassi­scher Weinpfade.

Baldwin & Nikolaus Knauf – Campo all Sughera (Bolgheri)
Ein klassi­sches Inves­to­rengut in einer der presti­ge­träch­tigsten Regionen Italiens.

Günther Klum – Güntherslay (Mosel)
Lagebesitz statt Weingut. Ein stiller Kontra­punkt zu großfor­ma­tigen Inves­to­ren­pro­jekten.

Patrizia Lambor­ghini – Tenuta Patrizia Lambor­ghini (Umbrien)
Der Name ist Mythos, die Region bewusste Alter­native zur Toskana.

Detlev Meyer – St. Antony & Heyl zu Herrn­sheim (Nierstein)
Die Bündelung zweier Tradi­ti­ons­häuser stärkt Nierstein als Herkunft.

Achim & Jana Nieder­berger – Pfälzer Tradi­ti­ons­güter
Die Wieder­ver­ei­nigung histo­ri­scher Häuser zählt zu den bedeu­tendsten deutschen Wein-Invest­ments der letzten Jahrzehnte.

Ralf Frenzel – Wegeler & Krone Assmanns­hausen
Zwei bedeu­tende Rheingau-/Mosel-Namen unter einem verle­ge­ri­schen Dach.

Wolf Rogosky – Podere Il Carna­sciale (Toskana)
Ein Kultgut mit klarer Handschrift. Das Lebenswerk wird konse­quent fortge­führt.

Familie Langes-Swarovski – Bodega Norton (Mendoza)
Ein tradi­ti­ons­reiches Weingut mit moderner, inter­na­tio­naler Ausrichtung und starker Export­präsenz.

Horst Zeppe­nfeld – Herdade dos Lagos (Alentejo)
Weite, Sonne und Eigen­stän­digkeit. Ein Projekt mit Horizont.

Antonio Banderas – Anta Banderas (Burgos)
Der Schau­spieler nutzt seinen Namen bewusst als Weinmarke – klar verortet im Umfeld der Ribera del Duero.

Eric Prisette – Château Rol Valentin (Bordeaux)
Fußball und Bordeaux – klassisch, gerad­linig, herkunfts­betont.

Justus Frantz – Weingut Dr. Steiner (Pfalz)
Ein kulturell geprägtes Projekt mit starker regio­naler Verbun­denheit.

Peter Winter – Georg Müller Stiftung (Rheingau)
Wein, Kunst und Kultur unter einem Dach – ein klassi­scher SAVOIR-VIVRE-Dreiklang.

Richard Branson – Mountain Vineyards (Franschhoek, Südafrika)
Inter­na­tio­nales Lifestyle-Investment in einer der renom­mier­testen Weinre­gionen Südafrikas.


Prominenz allein macht keinen großen Wein. Doch wo Kapital auf Geduld, Name auf Haltung und Neugier auf Terroir trifft, entstehen Projekte mit Substanz – vom weltbe­rühmten Château bis zur stillen Lage im Grenzland.


 

 

 

 

 

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