Inflation, Krieg, Generationenwechsel. Immobilienblase in Großstädten. Stadtflucht-Trend. Weltweit bahnt sich eine wirtschaftliche Krise an und Anlagewerte werden vernichtet. Da ist es Zeit über den Sinn von Investitionen neu nachzudenken. Renditejagd oder Traumerfüllung?
Wer Wein und Kulinarik liebt, sollte darüber nachdenken, sich ein eigenes Weingut zuzulegen. Weingüter sind langfristige Agrarinvestionen, die weitgehend sicher sind. Und Boden wird immer seinen Wert behalten.
Bei unseren Veranstaltungen stellen wir Weingüter vor, die zu erwerben sind. Und WinzerInnen, die als Quereinsteiger ein Weingut gekauft haben, berichten über ihre Erfahrungen
Um ein Weingut zu betreiben, muß man nicht Winzer sein. Das Know how ist deshalb nicht erforderlich, da es ausgezeichnetes Fachpersonal, auch dank der besten Universitäten wie Geisenheim, gibt. Es gibt »Flying-Winemaker«, die zeitweise beraten. (Am Ende des Textes finden Sie eine Aufzählung von prominenten Quereinsteigern, die ein Weingut erworben haben.)
Wir stellen in loser Runde interessante Weingüter vor, die es zu erwerben gibt.
Und wir lassen Käufer nicht im Stich. Wir vermitteln und beraten. Beim Kauf, bei der Weinerzeugung von der Anpflanzung bis zum Ausbau im Keller und dem Vertrieb der Weine.
Ein Beispiel: Der Mönchhof. Chinesen machen es vor und kaufen eines der schönsten Weingüter der Mosel.
(Video: Copyright SWR)
Natürlich wird im Sinne des Savoir vivre nicht nur referiert und diskutiert, es wird nach Lust und Laune probiert. Und das läuft bei uns nicht »akademisch« , wo selbsternannte Weinprofessoren schwadronieren und Wortpirouetten drehen, sondern »pragmatisch«. Wein muß schmecken.… so einfach ist das.
Sie sind herzlich eingeladen.
Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, senden Sie bitte eine Email an lietz@go-presse.de.
Sie werden dann zu unseren Veranstaltungen eingeladen und können sich unverbindlich ein Urteil bilden. Kein Kaufzwang – klar!
Herzlich willkommen.
Prominente Investoren in Weingüter als Quereinsteiger
Wenn Kapital, Kultur und Leidenschaft auf Terroir treffen
Prominenz allein macht keinen guten Wein. Doch wenn unternehmerisches Denken, kulturelles Interesse oder persönliche Leidenschaft hinzukommen, entstehen Projekte mit Substanz. Diese Übersicht versammelt prominente Quereinsteiger, die in Weingüter investiert, sie aufgebaut oder über ihre Namen sichtbar gemacht haben – vom ikonischen Château bis zum stillen Herzensprojekt.
Großinvestoren & strategische Beteiligungen
Bernard Arnault & Albert Frère – Saint-Émilion (u. a. Château Cheval Blanc)
Das Engagement der beiden Großinvestoren steht für Prestige, Kontinuität und kompromisslose Qualität. Die Beteiligung an Spitzen-Châteaux folgt der Logik langfristiger Kapitalbindung und internationaler Markenpflege auf höchstem Niveau.
Bernard Magrez – internationales Weingüterportfolio (u. a. Château Pape Clément, Bordeaux)
Der Prototyp des professionellen Weinunternehmers. Magrez denkt Wein in Marken, Regionen und globaler Sichtbarkeit, mit konsequentem Fokus auf Prestigeobjekte.
AXA – internationales Weingüterportfolio (Bordeaux, Burgund, Portugal)
Institutionelles Investment mit kulturellem Anspruch. Wein wird hier als langfristiges Asset und als Kulturerbe zugleich verstanden.
Unternehmer & Investoren mit Langstreckenlogik
Alejandro Bulgheroni – DIEVOLE & internationales Portfolio
Ein global denkender Investor, dessen Engagements sich über Europa, Amerika und Australien erstrecken. Wein wird hier als strategisches Portfolio verstanden. Vorher erwarb Hartmut C. Schwenn, ein deutscher Unternehmer und ehemaliger Auktionator gemeinsam mit seiner Ehefrau Eva Schwenn 1980 die damals vernachlässigte Domaine Dievole in der Toskana und baute den Betrieb bis zum Verkauf zu einem der bedeutendsten Weingüter der Region aus. Vor seinem Engagement im Weinbau war Hartmut C. Schwenn in Deutschland als Auktionator und in der Briefmarkenszene bekannt; zeitweise wird er als legendäres Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB) geführt, bevor er sich der Hotellerie und dem Wein widmete.
Hubert Burda – Weingut Dr. Burda (Baden/Ortenau)
Der Medienunternehmer verbindet regionale Verwurzelung mit unternehmerischem Denken. Das Weingut steht für persönliche Nähe zum Produkt statt kurzfristiger Rendite.
Frank Grace – Grace Family Vineyards (Napa Valley)
Ein diskretes Boutique-Weingut mit extrem limitierten Mengen. Klassische Private-Equity-Denke im absoluten Premiumsegment.
Jürgen Großmann – Gentle Anni (Australien)
Ein Managerprojekt mit New-World-Charakter. Australien dient als Experimentierfeld jenseits europäischer Traditionen.
Christoph Hinderfeld – Dr. Heigel & Goswin Kranz (u. a.)
Wein als Entwicklungsprojekt: Unternehmertum, Markenaufbau und Gastronomie greifen hier ineinander.
Dieter Heuskel – Brusnengo (Piemont)
Ein bewusst kleines, persönliches Engagement. Das Piemont steht für Substanz und stille Qualität statt Glamour.
Prof. Dr. Michael A. Popp – Castell Miquel (Mallorca)
Mallorca jenseits des Klischees: Unternehmerisches Denken trifft qualitätsorientierten Ausbau.
Alain Dominique Perrin – Château Lagrezette (Cahors)
Luxusmanager mit Sinn für Historie. Cahors liefert Tiefe, das Château kulturelle Strahlkraft.
Johann Rupert – Anthonij Rupert & L’Ormarins (Südafrika)
Luxuskonzern-DNA trifft Cape Winelands. Professionelle Markenführung mit langfristiger Vision.
Hans Maret – Weingut Reverchon (Saar)
Banker trifft Saar-Riesling. Ein leises, substanzorientiertes Investment mit langer Perspektive.
Hartmut Mehdorn – HHM La Cabane (Languedoc)
Private-Label-Strategie statt klassischem Château. Wein als Marke, nicht als Familiengeschichte.
Friedrich-Wilhelm Dauphin – Allée Bleue (Südafrika)
Elegantes Unternehmerinvestment in den Cape Winelands mit Fokus auf Genuss und Destination.
Dr. Thomas Lindner – Gróf Degenfeld (Tokaj)
Wein und Hotel als Gesamterlebnis. Tokaj wird hier als Hochkulturregion neu interpretiert.
Burkhard Schuchmann – Weingut in Georgien
Wein im Ursprungsland des Weinbaus. Ein Projekt mit historischer Tiefe und kulturellem Resonanzraum.
Kunst & Kultur als Handschrift
Sandro Chia – Castello Romitorio (Toskana)
Kunst und Wein verschmelzen zu einem kulturellen Gesamtkonzept. Sammleransprache trifft auf charaktervolle Brunello-Stilistik.
Dr. Stefania Canali & Peter Femfert – Fattoria Nittardi (Toskana)
Ein einzigartiges Zusammenspiel von Kunstgeschichte und Weinbau. Die künstlerisch gestalteten Jahrgänge genießen Sammlerstatus.
John Malkovich – Luberon (Frankreich)
Ein literarisch aufgeladenes Projekt mit historischem Resonanzraum. Ideal für kulturhistorische Einordnung.
Film, Musik & Bühne
Francis Ford Coppola – Rubicon Estate (Kalifornien)
Wein als ganzheitliches Markenerlebnis: Weinbau, Gastlichkeit und Erzählkraft greifen nahtlos ineinander.
Andrea Bocelli – Azienda Bocelli (Toskana)
Ein echtes Familienprojekt mit starkem Herkunftsnarrativ. Authentizität und kulturelle Strahlkraft bilden eine stimmige Einheit.
Bob Dylan – Fattoria Le Terrazze (Marken)
Die Prominenz wirkt bewusst leise. Herkunft und Poesie stehen im Vordergrund.
Gérard Depardieu – Château de Tigné & weitere Beteiligungen
Einer der vielseitigsten Promi-Investoren im Wein. Neugier und Vielfalt statt klarer Systematik.
Gianna Nannini – Certosa di Belriguardo (Toskana)
Musik, Landschaft und Wein verschmelzen zu einer stimmigen Kulturgeschichte.
Mick Hucknall – Il Cantante (Sizilien)
Sizilien als Bühne für Charakterweine. Der Name wirkt wie eine Verlängerung der Musik.
Leonardo DiCaprio besitzt kein eigenes klassisches Weingut im engeren Sinne, sondern ist als Investor und Minderheitsaktionär an einem Champagne-Haus beteiligt: Maison Telmont – ein Champagnerhaus aus Damery in der französischen Champagne, in das Leonardo DiCaprio investiert hat und als Minderheitsgesellschafter Anteil hält.
Madonna – Ciccone Winery (Lake Michigan)
Ein Familienprojekt mit Popkultur-Resonanz und ungewöhnlichem Standort.
Sting – Il Palagio (Toskana)
Nachhaltigkeit, Landkultur und internationale Wahrnehmung. Ein Künstlerprojekt mit Substanz.
Jean-Louis Trintignant – Château Rouge Garance (Rhône)
Charakterweine statt Celebrity-Glamour. Ein ernsthaftes Rhône-Projekt.
Pierre Richard – Château Bel Évêque (Corbières)
Mediterrane Leichtigkeit statt Bordelaiser Strenge. Ein sehr persönliches Südfrankreich-Projekt.
Cliff Richard – Adega do Cantor (Portugal)
Ein etabliertes Weingut mit internationaler Ausrichtung und spürbarer persönlicher Handschrift.
Albano Carrisi – Tenuta Albano Carrisi (Apulien)
Temperament, Sonne, Identität. Ein Künstlerprojekt mit klarer regionaler Verwurzelung.
Roberto Cavalli – Tenuta degli Dei (Toskana)
Luxusästhetik in Weinform. Mode wird hier in Produktästhetik übersetzt.
Dieter Meier – Ojo de Agua (Mendoza)
Künstlerunternehmer mit klarer Handschrift. Lifestyle, Herkunft und argentinische Weite bilden das Fundament.
Sport & Öffentlichkeit
Ernie Els – Stellenbosch (Südafrika)
Der Golfstar fungiert als glaubwürdiger Markenbotschafter einer Spitzenregion.
Andrés Iniesta – Bodegas Iniesta (Spanien)
Ein starkes Heimatprojekt mit hoher Authentizität.
Günther Jauch – Weingut von Othegraven (Saar)
Ein Musterbeispiel für die gelungene Verbindung von Prominenz und Terroir.
Ralf Schumacher – Collio/Brda (Slowenien)
Grenzregion als Terroir-Erzählung. Ein stilles, ernsthaftes Engagement.
Francesco Moser – Cantine Moser (Südtirol)
Sport und Region gehen hier Hand in Hand.
Thomas Muster – Weingut Tement (Südsteiermark)
Partnerschaftliche Verbindung, kein Betreiberprojekt. Tement bleibt klar familiengeführt.
Jarno Trulli – Podere Castorani (Abruzzen)
Motorsport trifft unterschätzte Region. Aufmerksamkeit stärkt das regionale Profil.
Lifestyle, Besitz & Grenzfälle
Amal & George Clooney – Domaine du Canadel (Brignoles)
Landhaus-Idylle und Weinbau verschmelzen zur Lifestyle-Erzählung.
Drew Barrymore – Weinprojekte in Italien (u. a. Friaul)
Ein stark storygetriebenes Lifestyle-Projekt ohne klassisches Gutsnarrativ.
David Beckham – Weinengagemente mit Bezug zu Napa Valley (USA)
Glamour-Faktor einer Topregion, stärker marken- als terroirgeprägt.
Dr. Tina Ingwersen – Bodegas Ca N’Tina (Mallorca)
Mallorca, neu gedacht: Ingwersen verbindet hanseatische Klarheit mit mediterranem Terroir. Ihre Biografie prägt das Projekt sichtbar.
Maynard James Keenan – Sedona (Arizona)
Ein bewusst ungewöhnlicher Standort jenseits klassischer Weinpfade.
Baldwin & Nikolaus Knauf – Campo all Sughera (Bolgheri)
Ein klassisches Investorengut in einer der prestigeträchtigsten Regionen Italiens.
Günther Klum – Güntherslay (Mosel)
Lagebesitz statt Weingut. Ein stiller Kontrapunkt zu großformatigen Investorenprojekten.
Patrizia Lamborghini – Tenuta Patrizia Lamborghini (Umbrien)
Der Name ist Mythos, die Region bewusste Alternative zur Toskana.
Detlev Meyer – St. Antony & Heyl zu Herrnsheim (Nierstein)
Die Bündelung zweier Traditionshäuser stärkt Nierstein als Herkunft.
Achim & Jana Niederberger – Pfälzer Traditionsgüter
Die Wiedervereinigung historischer Häuser zählt zu den bedeutendsten deutschen Wein-Investments der letzten Jahrzehnte.
Ralf Frenzel – Wegeler & Krone Assmannshausen
Zwei bedeutende Rheingau-/Mosel-Namen unter einem verlegerischen Dach.
Wolf Rogosky – Podere Il Carnasciale (Toskana)
Ein Kultgut mit klarer Handschrift. Das Lebenswerk wird konsequent fortgeführt.
Familie Langes-Swarovski – Bodega Norton (Mendoza)
Ein traditionsreiches Weingut mit moderner, internationaler Ausrichtung und starker Exportpräsenz.
Horst Zeppenfeld – Herdade dos Lagos (Alentejo)
Weite, Sonne und Eigenständigkeit. Ein Projekt mit Horizont.
Antonio Banderas – Anta Banderas (Burgos)
Der Schauspieler nutzt seinen Namen bewusst als Weinmarke – klar verortet im Umfeld der Ribera del Duero.
Eric Prisette – Château Rol Valentin (Bordeaux)
Fußball und Bordeaux – klassisch, geradlinig, herkunftsbetont.
Justus Frantz – Weingut Dr. Steiner (Pfalz)
Ein kulturell geprägtes Projekt mit starker regionaler Verbundenheit.
Peter Winter – Georg Müller Stiftung (Rheingau)
Wein, Kunst und Kultur unter einem Dach – ein klassischer SAVOIR-VIVRE-Dreiklang.
Richard Branson – Mountain Vineyards (Franschhoek, Südafrika)
Internationales Lifestyle-Investment in einer der renommiertesten Weinregionen Südafrikas.
Prominenz allein macht keinen großen Wein. Doch wo Kapital auf Geduld, Name auf Haltung und Neugier auf Terroir trifft, entstehen Projekte mit Substanz – vom weltberühmten Château bis zur stillen Lage im Grenzland.




